Warum ich Fantasy-Romane schreibe

Schon als Kind war ich fasziniert von Geschichten voller Magie und Abenteuer. Drachen, Helden, Bösewichte, geheimnisvolle Orten und Figuren, die immer ein wenig mutiger waren als ich. Stundenlang habe ich mit der Nase in solchen Büchern verbracht.

Heute habe ich das große Glück, genau das zu meinem Beruf gemacht zu haben: das Ausdenken und Schreiben von Fantasy-Geschichten. Ich liebe meine Arbeit, die Magie dahinter, die Kreativität und auch die Herausforderungen, die jeden Tag aufs Neue damit einhergehen.

Fantasy ist ein Gefühl:
Für mich ist Fantasy mehr als nur ein Genre. Sie ist ein Gefühl. So, wie nach Hause kommen.

Sie gibt mir die Möglichkeit, die Realität ein Stück zur Seite zu schieben und Tore zu neuen, exotischen und aufregenden Orten zu öffnen. Dabei stehen für mich vor allem meine Figuren im Mittelpunkt. Sie machen Fehler, zweifeln, scheitern und geben trotzdem nicht auf. Sie kämpfen stets weiter. Manchmal gegen ihr eigenes Schicksal, manchmal für das einer ganzen Welt.

Inspiration finde ich überall in meinem Alltag. In Gesprächen mit Freunden, bei langen Spaziergängen im Wald oder auch schon mal beim Staubsaugen. Besonders angetan haben es mir jedoch die englischen, schottischen und irischen Mythen. Vielleicht spielen deshalb so viele meiner Geschichten in Großbritannien.

London ist für mich die perfekte Kulisse für meine Romane: historische Gebäude, schattige Gassen, urige Menschen. Diese Stadt hat eine ganz besondere Atmosphäre. Sie vermittelt mir das Gefühl, dass sich hinter jeder Tür eine magische Bibliothek oder der Eingang zu einem fantastischen Reich verbergen könnte.

Die Freiheit, die Fantasy mir gibt:
Was mich am Schreiben von Fantasy-Romanen am meisten begeistert, ist die Freiheit, etwas völlig Neues erschaffen zu können: eigene Welten, individuelle Magiesysteme, mysteriöse Wesen und vielschichtige Charaktere. Und doch geht es am Ende immer um etwas sehr Menschliches: Gefühle.

Liebe. Angst. Hoffnung. Mut.

Denn egal, ob ich über epische Schlachten schreibe oder über zwei Figuren, die sich bei einer Tasse Kaffee oder mitten in einem Schwertkampf näherkommen: Letztlich geht es mir immer darum, Geschichten zu erzählen, die berühren, die im Kopf bleiben, dich zum Lachen bringen und bis zur letzten Seite mitfiebern lassen.

Und noch einmal: Warum Fantasy?
Weil diese Geschichten die Kraft haben, uns zu verändern.
Weil sie uns träumen lassen.
Und weil sie uns manchmal genau die Zuversicht geben, die wir im echten Leben brauchen.